Gustav unser Minicamper - Update

Darf ich mich vorstellen, ich heiße Gustav. Das ist der Name unseres Goldstücks der uns seit Anfang diesen Jahres durch Deutschland und Europa begleitet. 

 

Alltagsauto & Minicamper? Geht das?

Ja! Gustav dient uns nicht nur als unser Reisemobil, sondern ist auch unser Alltagsauto. Aus diesem Grund sind unsere Camping Umbauten Modular und flexibel gestaltet. Nichts (außer die Standheizung) ist fest verbaut. Alles lässt sich schnell entfernen, sodass wir den Caddy auch als echten Lastesel oder eben zum Transport der Family etc. nutzen können.

 

Worauf schlafen wir?

Gustav ist mit einer Biberbox ausgestattet, die wir mittlerweile ausgiebig getestet haben. Das wird auf unbestimmte Zeit auch so bleiben, da wir mit dieser Lösung ziemlich zufrieden sind. Wenn wir auf einen Kurztrip gehen, bleibt meist die 2/3 Sitzbank drin. Im Alltag und jetzt im Sommer hat es sich etabliert, dass wir die 1/3 Sitzbank im Keller lassen und an dieser Stelle eine Box aus dem Baumarkt steht.

 

Stauraum im Minicamper?

Wir haben wie vermutlich alle Minicamper ein notorisches Platzproblem. Merken aber, dass man i.d.R. viel zu viel mit hat. Weniger ist hier einfach mehr!  Wir haben mehrere Möglichkeiten Dinge zu verstauen. 

 

1) Staufächer in der Biberbox (Da ist unsere gesamte Küche und der Wasservorrat gelagert)

2) Kisten aus dem Baumarkt, bei Kurz reisen eine, bei langen Reisen 2 (Anstelle der Rücksitze)

3) Zwischen Biberbox und den Kisten ist auch noch einmal Platz, Dort lagert alles Mögliche

4) Diverse Staufächer und Ablagen im Caddy, sowie das Fach über den Köpfen ist auch voll.

 

In der Box hinter dem Beifahrersitz ist alles mögliche immer dabei. So vermeiden wir bei spontanen Ausflügen immer alles neu beladen zu müssen. Anfangs war hier unsere Küchenkiste. Es hat sich aber etabliert, diese im Heck in der Biberbox unterzubringen. In der großen Kiste hinter dem Rücksitz sind jetzt unsere Stühle, der Tisch, Kissen, unser Akkupack uvm. Die Kühlbox hinter dem Sitz ist dort sicher verstaut und bleibt i.d.R. auch immer im Auto. 

Nachtrag zum Stauraum: 18.09.2019

Wir haben unseren Stauraum massiv erweitert. An die Stelle der nach industriecharm sprühenden grauen Kisten aus dem Baumarkt, sind wunderschöne, handgefertigte Holzkisten mit Schubladen gekommen. So können wir viel bequemer Dinge beladen und entnehmen. Außerdem haben wir so in Summe 3 Möglichkeiten außerhalb des Fahrzeuges zu Kochen. Je nachdem wo der Wind gerade steht oder herkommt, ist das extrem praktisch. 

 

Anbei ein paar Bilder zum Ausbau:

Massive Verbesserung im Caddy. Link zum Artikel gesetzt. Einfach auf das Bild klicken.
Massive Verbesserung im Caddy. Link zum Artikel gesetzt. Einfach auf das Bild klicken.

Verdunklung im Camper?

Über unseren Köpfen in dem Handwerker Staufach sind unsere Thermomatten von Project Camper. Die sind echt Klasse! Hier mache ich gerne etwas Werbung. Bei unserer ersten Bestellung haben wir Restposten bestellt und dadurch genommen was da war. Durch diese Flexibilität haben wir 30% Rabatt bekommen.  

 

Nachtrag zur Verdunklung: 18.09.2019

Mittlerweile ist unser ganzer Caddy mit schwarzen Thermomatten bestückt. Wir haben uns für ein Set komplett in Schwarz entschieden, denn diese Matten fallen in der Dämmerung nicht auf.

Bei der zweiten Bestellung war das Project Camper Team so freundlich uns ist uns preislich noch einmal entgegen gekommen. Wir können die Produkte sehr empfehlen!

Für uns die perfekte Entscheidung. Die Biberbox von Patrick Langer aus Markleeberg
Für uns die perfekte Entscheidung. Die Biberbox von Patrick Langer aus Markleeberg

Strom im Camper unterwegs?

Wir sind recht genügsam was das Thema Strom angeht. Wir benötigen nur Strom für die Handys zum Laden, die Kühlbox und ab und an die Standheizung. Im Sommer eher die Lüftungsfunktion der Standheizung, aber die verbraucht sehr wenig Strom. Meistens machen wir es so: Geladenes Akkupack wird mitgenommen. Kühlbox hängt während der fahrt am 12V Stecker des Caddy. Autark kommt die Kühlbox an das Akkupack was ca. 40 Stunden hält. Dann Laden wir das Akkupack während der Fahrt oder auf einem Stellplatz, Bauern, Restaurant o.ä. wieder auf. Die Handy können wir entweder im Auto oder auch über das Akkupack laden. Einen Konverter benötigen wir nicht. Perspektivisch ist noch eine Solartasche geplant.

 

Strom im Camper auf dem Camping.- Stellplatz und beim Bauern o.ä.?

Das ist simpel. Wir haben immer ein 15m Stromkabel und einen CEE Adapter an Bord. Auf dem Camping.- oder Stellplatz oder beim Bauern z.B. über Landvergnügen lege ich das Kabel zur Heckklappe rein. Wir haben ein Distanzhalter, damit wir nachts auch besser belüftet sind. Im Auto haben wir einen simplen Mehrfachstecker. Hier kommt dann die Kühlbox, die Handys und Fotoladegeräte etc. rein. Kein Stress :-)

 

Nachtrag zum Power Pack: 18.09.2019

Wir haben nun seit einigen Monaten die im Bild dargestellte Power Bank in der Nutzung und müssen leider sagen, dass das Teil doch nur bedingt geeignet ist. Wir nutzen es eigentlich nur noch zum Laden der diversen elektronischen Helferlein wie Handy, Taschenlampe, Kamera usw. Warum auch immer, ist der Power Pack nicht mehr in der Lage dauerhaft die Kühlbox mit Strom zu versorgen. Auf dem Campingplatz ist das Power Pack dennoch nützlich. Hier fungiert es quasi als Durchreiche... Landstrom in das Power Pack, Kühlbox angeschlossen und die Kühlbox wird mit Landstrom versorgt. So sparen wir unsere KFZ Batterie. Mittelfristig werden wir uns nach einem besseren Modell umsehen, da die Kompressor Kühlbox aber so wenig Strom braucht, hängt diese meist einfach an der Autobatterie von Gustav. Das ist für Stopps von ca. 3-4 Tagen gar kein Problem, da wir dann meist wieder einige Stunden zum nächsten Ziel fahren und die Batterie wieder aufgeladen wird.

Das Power Pack von PEARL ist nur bedingt brauchbar... Leider! Siehe Text oben.
Das Power Pack von PEARL ist nur bedingt brauchbar... Leider! Siehe Text oben.

 

Last but not least. Die Toilette

Haben wir nicht an Bord. Für den Notfall haben wir einen Toiletteneimer mit dem dann in die Natur gegangen wird. Hier ist eine Tüte drin, in der Tüte ist etwas Holzstreu oder was eben gerade da ist. Klar geht das auch einfach nur mit einem Klappspaten, der Eimer hat aber etwas Komfort, da man nicht so stark in die Hocke gehen muss und stabil sitzt. (Ich bin auch keine 18 mehr). Tatsächlich haben wir den Eimer noch nicht eingeweiht. Es gab immer eine andere Möglichkeit wie Raststätte, Toilette beim Stellplatz oder Bauern usw. Wenn Ihr in die Natur geht, nehmt aber bitte euren Müll mit! Oder vergrabt das Geschäft inkl. Toilettenpapier ordentlich. nichts ist ekliger, als in die Büsche zu gehen und überall auf benutztes Toilettenpapier zu stoßen!

 

Fehlt euch was? Haben wir ein Thema vergessen? Schreibt uns einfach an. Viele Grüße

Gustav's ausführliche Roomtour